-fw- Coesfeld. Der Start gleicht einem Überraschungsei ähnlich wie die gesamte Saison. "In einigen Mannschaften gibt es offenbar gravierende Veränderungen", weiß Helmut Martin. "Deshalb sind nicht nur die neuen Teams schwer einzuschätzen." Jahr Nummer fünf in der Oberliga, das für die Handballerinnen der DJK Coesfeld-VBRS am 11..September mit einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund II beginnt, entpuppt sich vorab wieder als Wundertüte.
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Vier Neulinge gibt es in der Oberliga, je zwei Auf- und zwei Absteiger. Aus der Verbandsliga kommt die Reserve des Zweitligisten SC Greven 09. "Darüber kann ich wenig sagen", gibt Martin zu. Ein neuer Trainer fängt dort an, zudem haben wohl einige der etablierten Spielerinnen aufgehört, unter anderem die Top-Torhüterin. "Allerdings weiß man ja nie, was aus der ersten Mannschaft kommt." Zweiter Aufsteiger ist die HSE Hamm - vor vier Jahren Gegner in der Aufstiegsrelegation, vor zwei Jahren schon Kontrahent in der Oberliga. "Bei denen ist eine Spielerin aus Roxel dabei, die wir gerne geholt hätten, die aber wegen der für sie günstigeren Trainingszeiten nach Hamm gewechselt ist", erzählt der Trainer. "Sie hätte ich lieber bei uns gesehen."
TV Schwitten und Teutonia Riemke heißen die beiden Regionalliga-Absteiger - und bei beiden gilt: Schwer zu sagen, ob und wie sich das Personal verändert. Riemke ist am 25..September Gegner im zweiten Heimspiel. "Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Marta Kaczmarek", lächelt Helmut Martin. Die Linksaußen, die vor eineinhalb Jahren nicht gerade in aller Freundschaft Coesfeld verlassen hat, ist mit dem Bochumer Club abgestiegen.
Mit Blick auf den Spielplan kommt dem Start einmal mehr eine besondere Bedeutung zu. Denn sowohl die Reserve aus Dortmund als auch Derbygegner Vorwärts Wettringen, bei dem die Coesfelderinnen schon am zweiten Spieltag antreten müssen, schätzt Martin nach Stand der Dinge als direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ein: "Das dürften Spiele sein, die schon die weitere Richtung vorgeben."
Bevor das Unternehmen Oberliga neu startet, darf noch einmal auf den gelungen Klassenerhalt angestoßen werden: Von Freitag bis Sonntag geht`s auf Mannschaftsfahrt - Ziel geheim. "Keine Ahnung, wohin es geht", lächelt der Trainer. "Ich weiß nur, dass ich der einzige Mann bin." Ab Mitte Juni geht es mit Ball- und Individualtraining weiter. "Die ersten drei Wochen der Sommerferien machen wir Pause, dann geht es richtig los", kündigt Martin an. Denn dann bleibt auch nicht mehr viel Zeit. "Der Saisonstart liegt früh im Vergleich zu den Sommerferien", verweist Helmut Martin auf das erste Spiel nur zwei Wochen nach Schulbeginn. "Zumal in den Ferien oft die Hallen geschlossen sind."
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